Stell dir vor, die Luft ist wie ein Schwamm voller Wasser. Warme Luft kann viel Wasser speichern, kalte Luft weniger. Wenn die Luft abkühlt, kann sie das Wasser nicht mehr halten und es fällt als kleine Tropfen auf Grashalme – das nennt man Tau.
Wenn die Luft den Taupunkt erreicht, bildet sich Tau!
Der Taupunkt ist die Temperatur, auf die Luft abgekühlt werden muss, damit sie mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation einsetzt. Physikalisch entspricht der Taupunkt der Temperatur, bei der die relative Luftfeuchtigkeit 100% erreicht. Er hängt von der aktuellen Wasserdampfmenge in der Luft ab und ist ein wichtiger Indikator für Feuchtigkeit und Niederschlagsrisiko. Bei Temperaturen unterhalb des Taupunktes kann es zu Tau, Nebel oder Reifbildung kommen.